Ängste und Phobien

Menschen mit Angsterkrankungen – seien es Phobien, Panikattacken oder generalisierte Angststörungen – erleben ihr Leben als sehr belastet und eingeschränkt.
Immer wieder kommt es zu angstauslösenden Situationen, in denen sich die Betroffenen hilflos und ausgeliefert fühlen. Die sich daraus ergebenden Verhaltensänderungen können mitunter das gesamte Leben beeinflussen. So kommt es zum Beispiel dazu, dass Menschen den inneren Rückzug wählen, sich sozial isolieren, nicht mehr Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren oder ein Flugzeug besteigen, Zwänge entwickeln, alles kontrollieren wollen oder nicht mehr in der Lage sind, ihren Beruf auszuüben.

Durch auflösende Hypnose ist es möglich, diese Ängste an ihrem Ursprung zu erreichen und aufzulösen, so dass die Betroffenen wieder innerlich frei und handlungsfähig werden.

 

 

Mit Hypnose von Spinnenphobie befreit
Frau T. kam wegen ihrer Spinnenphobie zu mir. Diese bestand schon seit Jahren und wurde immer schlimmer. Sobald sie eine Spinne sah, egal wie klein, brach sie in Panik aus, bekam Schweißausbrüche und Herzrasen und spürte massive Angst und Ohnmacht. Mittlerweile fand sie ihr Leben durch ihre Phobie deutlich eingeschränkt, traute sich nicht mehr, in den Keller und die Garage zu gehen oder im Garten zu arbeiten. Auch nahm die Intensität ihrer Symptome immer mehr zu. Irgendwann löste schon das Wort „Spinne“ eine Kaskade von Angstsymptomen aus. Zwei Sitzungen waren ausreichend, um Frau T. von ihrer Angst zu befreien. Ich führte Frau T. in der Hypnose an ihre Angstgefühle heran. Sie stellte sich konkret die Begegnung mit einer großen Spinne vor, durchlebte in der Trance intensiv ihre Gefühle von Panik, Ohnmacht, Ekel und Ausgeliefertsein und konnte sich dadurch von ihnen lösen. Eine gewisse Skepsis blieb zunächst, ob die Behandlung wirklich geholfen hatte. Deshalb vereinbarten wir in der Praxis einen Konfrontationstermin. Es war für Frau T. verblüffend zu sehen, wie wenig es ihr ausmachte, im gleichen Raum mit einer frei laufenden Spinne zu sein. Ein bisschen Herzklopfen – das war’s.